"Kleine Auszeit"- Wellness und Naturheilkunde 
"Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst Du im Heute von Neuem beginnen" (Buddha)

Baunscheidtieren

Das Baunscheidtverfahren ist eine großflächige Hautreiztherapie, die durch Sticheln und anschließendes Einreiben mit einem speziellen  Öl eine Eiterung der Haut verursacht. Es gehört zu den "Pustulantien", d.h. Hautreizmethoden, die einen künstlichen Hautausschlag bewirken und seit alters in der Medizin verwendet wurden.

Indikationen des Baunscheidtverfahren

"Das Baunscheidtverfahren fragt eigentlich nicht nach dem Namen der Krankheit," wie Carl Baunscheidt sagte, "sondern geht davon aus, daß etwas Störendes aus dem Organismus wieder herausgehört".

Wirkungsweise
Beim Baunscheidtverfahren können folgende Hauptwirkungen auftreten:

  • Hyperämie: Anregung der Durchblutung.
  • Lymphdrainageeffekt: Anregung des Lymphflusses.
  • Immunsteigerung Wirkung: Aktivierung des Immunsystems durch die künstliche Entzündung (überwiegend sterile Eiterpusteln).
  • Tonisierung von "erschlafften" Organen und allgemein von geschwächten Menschen. Als tonisierendes Verfahren ist das Baunscheidtverfahren dem blutigen Schröpfen genau entgegengesetzt.
  • Wirkung auf das hormonale Geschehen über eine massive Stimulierung von Hautreflexzonen.